Do it war für mich das beste Pferd auf der Welt. Er hat auf Turnieren 180% gegeben, wenn es sein musste. Was er aber nicht konnte: Idealzeitspringen. Es war 2012, die letzte Turniersaison für ihn. Anfang des Jahres war ich schon ein Idealzeitspringen der Klasse A* geritten. Resultat: wir waren 8 Sekunden zu schnell. Ziemlich am Ende der Saison fand noch ein schönes Turnier statt auf dem ich unbedingt reiten wollte. Allerdings war die einzige Prüfung die ich reiten durfte ein Idealzeitspringen. Meine Mutter meinte zu mir, ich soll lieber nicht reiten. Für Do it wäre das nichts. Aber ich wollte doch so gern! Also lud ich mein Pferd auf, nahm meinen Freund als TT und wir fuhren los. Bei der Parcoursbesichtigung machte ich mir einen genauen Plan. Während ich abgeritten bin beobachtete mein Freund, der keine Ahnung vo Pferden und noch weniger vom Reiten hat, genau die anderen Teilnehmer und berichtete mir, wie ich genau zu reiten habe. Dann war ich dran. Es war toll. Alles lief wie ich es mir vorgenommen habe. Do it war nunmal der Beste(er ist leider mittlerweile über die Regenbogenbrücke gegangen) und schaukelte das Ding. Es war als sagte er: halt dich fest, ich mach das für dich. Als die Zeit am Ende bekannt gegeben wurde konnte ich es kaum glauben. Wie immer nach dem Ritt rief ich meine Mutter an. Sie ging nicht ran und so gab ich das Handy meinem Freund. Ich war recht weit hinten dran und so dachte ich mir sie ruft zurück, wenn ich in der Platzierung bin. So war es dann auch. Und Patrick durfte ihr verkünden: ich hatte gewonnen 🙂
von Daria Böker